Containerzug aus China

Vorteilhafte Alternative zum Luft- und Seetransport

Der Frachtverkehr per Bahn zwischen Deutschland und China hat sich in den letzten Jahren zu einer unter Zeit- und Kostenaspekten interessanten Alternative zum See- und Lufttransport entwickelt. Mit der zunehmenden wirtschaftlichen Bedeutung Chinas als Fertigungsstandort zahlreicher deutscher Unternehmen und als Absatzmarkt für deren Industrieprodukte gewinnt die schnelle und zugleich kostengünstige Frachtbeförderung im Container-Bahnverkehr eine steigende Bedeutung. So werden Halbfertigprodukte und fertige Industrieerzeugnisse von Deutschland nach China befördert, während fertige Produkte aus China per Bahn nach Deutschland gelangen.

Die beiden verfügbaren Streckenführungen über die eurasische Landbrücke haben zudem den Vorteil, das auch Destinationen in Russland, Kasachstan und der Mongolei bedient werden können. Mit dem weiteren Streckenausbau innerhalb Chinas und der zunehmenden Vereinfachung der Grenzformalitäten bietet der Bahnverkehr über die eurasische Landbrücke eine interessante Perspektive angesichts eines zunehmend intensiveren Güteraustauschs zwischen Europa und China.

Produkt Details :

★ Transportkosten um 50% günstiger als Luftfracht – Transitzeiten 50% kürzer als Seefracht!
★ über 90 % weniger CO2 Emissionen
★ Alle gängigen Containertypen verfügbar: 40HQ, 40GP, 20GP, 45GP, Reefer Container, Garment Hanger Container, Open-top Container
★ „door to door“ Service im eigenen Distributions Netzwerk
Zollabfertigung durch Zolldeklaranten im Hause TBN Logistik & Trade GmbH -24 Stunden 7 Tage die Woche!
★ Die Routen Zhengzhou-Europa, Zhengzhou-Kazakhstan, Zhengzhou-Russland, Zhengzhou-Japan and Zhengzhou-Süd Korea werden im Import, sowie im Export bedient.
★ sicher, verlässlich, nonstop, schnell

Aktuell verkehren viermal wöchentlich Containerzüge ab Duisburg in Richtung China, während dreimal wöchentlich Züge zwischen Hamburg und China unterwegs sind. Hinzu kommen die bereits erwähnten Regelverkehre ab Wackersdorf und Leipzig-Wahren. Die neue Verbindung ab Duisburg ins chinesische Chongqing verkehrt von Deutschland über die Staatsgebiete Polens, Weißrusslands (Belarus), Russlands, Kasachstans nach China. Der Endpunkt liegt im chinesischen Chongqing, einer der größten Industrieregionen des Landes, deren zentrale Lage in den Provinz Sichuan ideale logistische Anbindungen gewährleistet.

Containerzug-von-China

Containerzug auf dem Weg nach Hamburg

Die insgesamt rund 12.920 km lange Strecke wird mit Ganzzügen in 16-20 Tagen bewältigt. Im Einzelwagenverkehr beträgt die Beförderungszeit rund 22 bis 25 Tage. Die Zugkapazität liegt derzeit bei etwa 100 TEU (20 ft Equivalent Unit Standard). Die Containerzüge eignen sich für den Transport von 40 ft GPHC Containern sowie für konventionelle PWHC Container mit Standardvolumen. Alle Container besitzen ein GPS-Trackingsystem mit Alarmfunktion. Der administrative Aufwand wurde durch die 2012 erfolgte Einführung des einheitlichen CIM-SMGS-Frachtbriefs reduziert.

Containerzug - die Alternative zur Seefracht

4 Abfahrten von China nach Hamburg per Containerzug

Transitzeiten von Zhengzhou nach Europa

• Malaszwicze: 10 ~ 13 Tage
• Warschau: 12 ~ 14 Tage
• Prag: 16 ~ 18 Tage
• Hamburg: 14 ~ 16 Tage
• Duisburg: 16 ~ 18 Tage
• Paris: 16 ~ 18 Tage
• Mailand: 16 ~ 18 Tage

Vor- und Nachteile

Die CO2 Emissionen verringern sich um bis zu 90 Prozent! Die 16-20tägige Transitzeit des Containerzug ist wesentlich schneller als der rund 45tägige Seetransport. Der allerdings kostengünstiger ist. Gegenüber dem Lufttransport weist der Bahnverkehr jedoch deutliche Kostenvorteile auf.  Die Bahnfracht eignet sich daher besonders für hochwertige Industriegüter (Fahrzeuge, Elektro- und IT-Waren), aber auch für Aktionswaren wie Textilien und Saisonprodukte, die kostengünstig und schnell transportiert werden sollen.

Gern arbeiten wir Ihnen ein Containerzug Angebot aus, sprechen Sie uns hierzu an!

Die Streckenführungen

Die traditionelle Streckenführung des Güterverkehrs per Bahn (sogenannte Nordstrecke) nutzt weitestgehend die Trasse der Transsibirischen Eisenbahn und verläuft im wesentlichen auf russischem Staatsgebiet bis zum Grenzübergang nach China in Zabaikalsk/Manzhouli. Innerhalb Chinas gibt es verschiedene Streckenalternativen nach Beijing bzw. in Richtung des Seehafens Tianjing und, Als Alternative wird zunehmend die Südstrecke oder New Silk Road (Neue Seidenstraße) interessant, die im russischen Ekatarinburg von der Hauptstrecke der Transsib nach Süden abzweigt und dann über kasachisches Staatsgebiet verläuft. Ab dem Grenzübergang von Dostyk (Kasachstan) nach Alashankou (China) übernimmt die Chinesische Staatsbahn den Transport bis zum Bestimmungsort Chongqing (Provinz Sichuan) in Zentralchina.

Die Geschichte des Bahnverkehrs zwischen Deutschland und China

Nachdem es bereits im Jahr 1973 einen ersten Containertransport aus China per Bahn auf der traditionellen Transsib-Strecke gegeben hatte, wurde ab 2008 der Containerverkehr erstmals der reguläre Containerverkehr per Bahn zwischen Deutschland und China aufgenommen. Die kurz danach ausbrechende Wirtschaftskrise verhinderte damals die Verstetigung dieser Verkehre, bis es ab 2010 wieder zur Aufnahme des Regelverkehrs in Richtung Moskau auf der sogenannten Moscovite-Strecke kam. Gleichzeitig wurden die Planungen für einen fahrplanmäßigen Frachtverkehr nach China wieder intensiviert, die ab November 2010 zunächst zu Regelverkehren im Auftrag eines deutschen Fahrzeugherstellers von Wackersdorf/Oberpfalz und später auch von Leipzig-Wahren ins chinesische Shenyang führten. Die Trans Eurasia Logistics GmbH, ein Joint Venture zwischen der Deutschen Bahn AG und den russischen Staatsbahnen (RZD), wurde 2008 als Koordinationsunternehmen für den Bahnfrachtverkehr zwischen Europa, Russland und China gegründet und sorgt seither für Entwicklung und Ausbau der Verbindungen auf beiden aktuell verfügbaren Streckenkorridoren.